Stroh

Dieses Stroh-Sträusschen ist ein Beispiel aus eigenem Fundus, um die unglaubliche Feinheit handgemachter Strohgarnituren zu zeigen.

 

Wer mehr sehen und erfahren möchte, der sollte das Strohmuseum in Wohlen (Aargau) besuchen, welches sich der Geschichte der Freiämter Hutgeflechtindustrie widmet.

Es ist kaum zu glauben, was tausende von Heimarbeiterinnen an allerfeinsten Hutgarnituren schufen, die in keiner anderen Region zu dieser Zeit an Filigranität übertroffen wurden!

 

Mehr über Anbau,, Bearbeitung und Verwendung von Stroh,

speziell Roggenstroh, erfährt man im Museo Onsernonese in Loco (Valle Onsernone). Dort flochten die Einwohner von Hand die Strohhalme zu feinen Zopfgeflechten, welche anschliessend zusammengenäht und zu Hüten, Taschen, Hand-Täschchen

verarbeitet wurden.

 

 

Handgeflochtene Strohbänder, Mottelets genannt, sind ein wunderbares Material zur Herstellung von Strohhüten, doch leider wird es immer schwieriger, sie zu erhalten. Die Motteletts aus Roggen- , Weizen- oder Reisstroh werden mit einer speziellen Nähmaschine spiralförmig zusammengenäht und bilden so die Grundform eines Hutes.

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